Von Spontanhelfern und Digital Jedis - Train of Hope in Frankfurt

Von Spontanhelfern und Digital Jedis – Session, Slides und Video von der #rpTEN

Ob beim Hochwasser, nach dem Sturm Ela oder in der Flüchtlingskrise: Freiwillige Helfer organisieren sich auch in Deutschland immer häufiger über Facebook und Co. Sie wollen Informationen sammeln oder Einsatzkräfte und Betroffene vor Ort unterstützen. Soziale Netzwerke und Smartphones spielen dabei immer häufiger eine entscheidende Rolle. Wie verändert Technologie Krisen und Katastrophen in Deutschland und international? Und welches Potential bieten Social Media, Big Data und Crowdsourcing dafür noch? – Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Jahr auch auf der re:publica beschäftigt. Die Slides zur Präsentation sowie ein Audio- und Videomitschnitt sind jetzt auch online verfügbar.

Der Einsatz von Social Media in Krisen und Katastrophen war drei Jahre lang mein Thema beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn. Und nach vielen Vorträgen in den letzten Jahren konnte ich in diesem Jahr auch auf der re:publica in Berlin dazu eine Session machen: Von Spontanhelfern und „Digital Jedis“.

Die Session habe ich gemeinsam mit Stefan Martini geführt. Er beschäftigt sich mit dem Thema Social Media im Bevölkerungsschutz nicht nur durch seine Forschung an der Universität Wuppertal, sondern bloggt auch darüber im Journal of Emergency Management and Public Safety und ist außerdem Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft zur Förderung von Social Media und Technologie im Bevölkerungsschutz.

Zum Beginn der Session habe ich einen kurzen Einführungsvortrag gehalten. Die Folien zum Vortrag gibt es jetzt auch zum Nachblättern auf Slideshare: Von Spontanhelfern und Digital Jedis: Wie das Social Web die Hilfe bei Katastrophen und Notlagen verändert

Im Anschluss an die Präsentation hat Stefan u. a. über die Arbeit der Standby Task Force berichtet und viele Einblicke in die technischen Möglichkeiten einerseits und die Strukturen im Katastrophenschutz und Krisenmanagement andererseits gegeben. Das Fazit der Session: Technische Neuerungen werden eher akzeptiert, wenn wir an bereits etablierte Prozesse und Strukturen anknüpfen. Evolution statt Revolution.

Die gesamte Session gibt es als Videoaufzeichnungauf YouTube:

Wer lieber hört, findet einen Podcast zum Nachhören bei Voice Republic:

Sie haben Fragen zum Thema oder eigene Erfahrungen zum Einsatz von Social Media in Katastrophen und Krisen? Dann freuen wir uns auf Ihren Kommentar.

Bildquelle: Franz Ferdinand Photography – „Train of Hope, Frankfurt, Germany“ (CC BY-NC 2.0)

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